Flims Lenzerheide Arosa  



Mountainbike Freeride Graubünden: Flims - Nagens - Chur - Lenzerheide - Rothorn - Arosa - Hörnli - Ochsenalp
Parpaner Rothorn Richtung Arosa
Abfahrt vom Parpaner Rothorn gegen Richtung Arosa
durchs Älplital

Schweiz Kanton Graubünden Graubünden
MTB Tour: Flims - Nagens - Chur - Lenzerheide - Rothorn - Arosa - Hörnli - Ochsenalp
Bilder Graubünden: Freeride Biketour Freeride Bike Tour:
 







Nagens
Nagens




Flims Bikepark
Flims
Bikepark





Conn Aussichtsplattform Rheinschlucht
Conn Aussichts
Plattform
in die Reihnschlucht




Chur Gondelbahn Brambrüsch
Chur Brambrüsch
Gondelbahn




Parpaner Rothorn
Parpaner Rothorn




Parpaner Rothorn Abfahrt
Parpaner Rothorn Abfahrt





Lenzerheide Aussicht vom Rothorn
Aussicht gegen Lenzerheide




Schafälpli Reifenpanne
Schafälpli
Reifenpanne




Arosa Hörnlihütte
Hörnlihütte Arosa




Chur Altstadt
Chur Altstadt
Kaffee Pause





Fotogalerie

©Photo by RedOrbiter

 

 

Trailparadies Graubünden zwischen Flims/Laax, Chur, Lenzerheide und Arosa
Eine Freeride Enduro Tour: von Flims Laax bis Lenzerheide Arosa und zurück

 

Der Gluschtigmacher:

Die gluschtige Werbe Vorschau welcher wir Biker nicht widerstehen konnten:

Graubünden: bringt Sie auf Touren.
Die beliebteste Bikeregion der Schweiz.
Bike-Wochenende in der Heimat der Steinböcke.
Allegra, Benvenuti, Willkommen im Bike-Paradies Graubünden!
Mit 150 Tälern, 615 Seen und über 1 '000 Gipfel bietet der Kanton des Steinbocks ein unvergleichliches Terrain für alle, welche die Leidenschaft Mountainbike mit uns teilen. Über 4'000 Kilometer beträgt das Routennetz an markierten Bikewegen. So legendär wie vielfältig sind die unzähligen Trails, welche jedes Biker-Herz höher schlagen lassen. Und wohlklingend die Namen unserer besten Bike-Spots: Arosa, Davos Klosters, Lenzerheide, Savognin, Flims Laax, Prättigau, Engadin Scuol und Engadin St. Moritz.

 

Vorwort:

Normalerweise fahre ich eigentlich nur in seltenen Fällen Bahn unterstützte Touren und schon gar keine Bike Shuttles.
Aber am letzten Freitag erhielt ich ein tolles Angebot um zwei Tage in Graubünden exzessiv Freeride Enduro Singletrails Touren zu fahren.
So konnte ich natürlich nicht ablehnen. Um so schöner war es das Bikekumpel Hubi sich mir spontan anschliessen konnte.

 

Samstag: Unsere Anreise.

Da das Graubünden Bikewochenende so ultra kurzfristig abgemacht wurde reisten wir mit dem Auto an.
Wir fuhren am Samstag Abend nach Flims und checken im reservierten Hotel Arena Lodge ein.
Unser Flimser Hotel, das Arena Lodge, befindet sich direkt im Zentrum vom Flims, unmittelbar gegenüber der Talstation der Flims Bergbahnen.
Nachdem wir das Zimmer in Beschlag genommen hatten schlenderten wir durchs Dorf. Dort fanden wir eine versteckte, sehr gemütliche Beiz fürs Nachtessen. Den Namen der Beiz hab ich mir leider nicht gemerkt.
Danach gab's in unserm Hotel eine kurze Orientierung für die folgenden zwei Mountainbike Freeride Tage.
Gross dabei für mich die Überraschung das ich an der Orientierung auch den Thomas, den Betreiber vom IBC traf.

 

Sonntag: Erster Tag der Freeride Enduro Trails Graubünden

Am Sonntag um 8:15 Uhr versammelte sich eine illustere und erwartungsfrohe Bikegemeinde an der Talstation der Bergbahn Flims. Zuerst verladen wir die Mountainbikes und steigen dann in den Postbus der uns hinauf nach Nagens transportierte. Erstaunlich das der Postbus die schmale Strasse mit etlichen engen steilen Spitzkehren so souverän meisterte. Da war ein Profi am Steuer.
Oben angekommen - es war merklich kühl und der Himmel durchzogen mit Wolken. Meine Glieder fühlten sich noch elend steif an. Für mich eher ungewohnt, machte ich oben bei Nagens einen Kaltstart. Es ging sofort zur Sache und recht steil runter. Der Start der Trails runter nach Flims zuerst über feuchte Wiesen war extrem fordernd. Ich werde es mal zurückhaltend so formulieren - Ich mit meinen arschglatten hinteren Reifen konnte mich zurückhalten und manche Stelle vornehm runter schieben ;) wo die Elite der Truppe es krachen lies... Der Trail machte richtig Spass.
Unten im Wald waren die Trails immer noch heavy und glitschig. Vor allem die leicht feuchten Wurzeltrails und glatt feuchten Steine mussten vorsichtig mit etwas Reserve gefahren werden. Dann gab es für mich als Premiere einen tollen Northshore Park mitten im Walde. Voll Spassig. In diesen Bikepark wurde ein menge Zeit, Material und Freude hineingesteckt. Die mutigeren wagten sich sogar an die verwegenen grösseren Sprünge. Für mich blieb dort meist die Chicken Line. <schäm...>
Bei Flims Waldhaus cruisten wir durch das weite Waldwegenetz hinunter nach Conn zur exponierten Aussichtsplattform über die Reinschlucht. Die Aussichtsplattform von Conn «Il Spir» (romanisch: Mauersegler) erlaubt einen spektakulären Blick in die 400 m Tiefe Rheinschlucht (Swiss Grand Canyon). Die Plattform Conn wurde schnell durch uns Biker in Beschlag genommen. Es gab fast einen kleinen Stau bis alle oben waren und das begehrte Fotosujet in digitale Bytes umgewandelt hatten. Als alle wieder unten waren machten wir uns auf zum Lag la Cresta (Crestasee). Der Hunger war jetzt das wohl hauptsächlichste Triebelement. Es sind viele Spaziergänger und Wanderer unterwegs. Fast kriege ich ein schlechtes Gewissen wenn wir da überall so Rudelweise vorbeirauschen und die eingestaubten lieben Leute hinter uns lassen! An dieser Stelle meine Entschuldigung.
Am idyllischen Badesee Lag la Cresta (Crestasee) wird dann Mittagspause gemacht. Zuerst ein feines Salatbüffet und anschliessend die schon traditionelle Bikernahrung Spagetti wanderten in die hungrigen Bäuche. Mir "mundete" es hervorragend.
Als danach den Bikes wieder die Sporen, äh Pedalen getreten wurden geht's in Richtung Chur dem Hauptort von Graubünden. Zuerst über die schmucken, aber heute fast verkehrsfreien (Dank Umfahrungstunnel) Orte Mulin und Trin auf der Hauptstrasse nachher auf flowigen Singletrails und entlang der Veloroute über Tamis - links an Domat/Ems vorbei - Mitten durch Felsberg (Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf war glaub ich nicht zu Hause;) ) bis ins Zentrum von Chur.
In Chur sammelten wir uns wieder vor der Brambrüesch Luftseilbahn. Bei der Mittelstation hiess es dann umsteigen auf die Gondelbahn. Als alle auf Brambrüesch oben waren ging es dann per Muskelkraft ca. 250 hm hoch Richtung Galtialp. Zuerst noch auf gleichmässigem schmalem Teerband. Dann schon heftiger auf schmalem Singletrails. Der Singletrail war jedoch durch die Kühe mit tiefen Tritten durchlöchert und durch den Regenfall in teilweise dicke Morastlöcher umgewandelt und dadurch nicht ganz alles fahrbar. Am Beginn der Abfahrt musste ich dann noch schnell meine Bremsbeläge wechseln. Dann folgte ein spassiger Singletrail gegen Churwalden runter. Eingetaucht in den Wald folgte Schotterstrasse. Nach kurzer Navigationsverwirrung über Wiesen erreichten wir dann Churwalden und wollten dort als Tagesabschluss mit der Sesselbahn hoch zur Alp Stätz. Allerdings hatten wir die letzte Fahrt hoch zur Alp Spätz um 16:15 um eine halbe Stunde verpasst. Kurz entschlossen machte sich der grösste Teil der Biker entlang der Hauptstrasse auf um Parpan auf diesem Wege zu erreichen. Der kleinere (faule?) Rest wurde per kurzfristig organisierten Shuttle vors Hotel Alpina in Parpan hoch gekarrt. Die Bikes waren bald im Bikekeller eingestellt. Wo nötig wurde kurz auch die Hotel eigene Bikewerkstatt benützt, welche uns zur Verfügung stand. Unser Gepäck stand schon bereit (Gepäcktransport) und die Zimmer waren rasch bezogen. Der Willkommens-Drink (Wildbeeren-Bolle - lecker) und die Häppchen vom Hotel Alpina spendiert, bildeten den Anfang vom Ausklang eines perfekten Biketages. Das äusserst feine Nachtessen nachher der kulinarische Höhepunkt. Von mir die volle Punkte für das Hotel Alpina von Parpan.

 

Montag: Zweiter Tag der Freeride Enduro Trails Graubünden

Heute ist Start um 8:45 Uhr. Wir fahren auf Nebenstrassen von Parpan Richtung Lenzerheide zur Talstation der Rothornbahn. Dort fahre ich noch kurz über die Rampen des kleinen dortigen Bikeparkes. Dann heisst es einsteigen. Die Rothorn Luftseilbahn bringt uns locker hinauf zum Parpaner Rothorn auf 2861 Meter. Auf dem Rothorn ist es kühl, aber an der Sonne dennoch recht angenehm. Die Beinstulpen bleiben im Rucksack. Hier oben auf dem Parpaner Rothorn ist jeweils auch der Start zum bekannten Bike Attack Rennen runter zur Lenzerheide. Unser nächstes Ziel ist aber Arosa. Wir folgen der Bike Attack Strecke deshalb nur in den obersten Passagen. Und dies nicht mal auf der Originalstrecke, weil dort noch mächtig Schnee liegt. Wir fahren dem Grat entlang. Zuerst geht's über einige Schneefelder vom Totälpli, ein technischer Trail mit Felsstufen, Spitzkehren, losem groben Schotter. Hier oben gefällt's mir. Das ist mein Terrain. Dann geht's durch die Galerien bis Gredigs Fürggli unter dem Parpaner Weisshorn. In der Galerie der erste Platte Reifen in der Gruppe. Es sollten heute ca. ein halbes Dutzend Reifendefekte werden und eine zerrissene Speiche. Ab Gredigs Fürggli fahren wir östlich Richtung Schafälpli und weiter bis zum Älplisee. Der Trails ist schlicht genial, absolut Traumhaft. Der Singletrail führt immer im Hang mal Flowig aber immer wieder durchsetzt mit technischen Passagen. Der geniale Biketrail lässt mein verwöhntes Bikerherz höher und schneller schlagen. Die dazugehörige urige Bündner Berglandschaft tut das übrige dazu.
Vom Älplisee runter zum Schwellisee bei der Aroser Alp nochmals Trails zum auskosten. Dann noch ein lockeres Ausrollen bis nach Innerarosa zur Talstation der Hörnli Bahn.
Mit dem Hörnli-Express, einer Gondelbahn fahren wir hoch zum Hörnli. Ich stehe das zweite Mal hier oben. Bei der Premiere vor ein paar Jahren kämpften wir uns fahrend und schiebend von Arosa hier hoch und hatten dank Nebel und leichtem Regen null Aussicht. Heute genau das Gegenteil - Bequem hochfahren und gute Rundumsicht.
Nachdem wir das Panorama eine Weile genossen haben, preschen wir mit hohem Tempo auf Schotterpiste ab dem Hörnli hinunter Richtung Carmänna Hütte. Ab der Carmänahütte geht's immer noch auf Schotterpiste oberhalb von Tschuggen bis Maraner Alp. Dann heisst es locker in die Pedalen treten. Auf dem Höhenweg über Prätschalp geht's zum Rot Tritt weiter bis zur Ochsenalp. Bei der Ochsenalp machen wir Mittagspause. Leckere Rösti mit Spiegelei füllen meine verbrauchten Akkus wieder auf. Von wegen runterfahren brauche keine Körner...
Nach der Mittagsrast preschen wir ab der Ochsenalp dem Höhenweg folgend runter nach Tschiertschen. Technisch wenig anspruchsvoll aber immer noch schönste Bikepiste.
Ab Tschirtschen dann Hochgeschwindigkeits- Downhill auf der Hauptstrasse über Praden bis Pasugg. Nach den Rüttelpisten weiter oben zur Abwechslung richtiggehend ein feiner Genuss dies Teerpassage. Ab Pasugg die Schotterstrasse hinunter in die Plessur-Schlucht und dem Plessur Gewässer folgend landen wir in der Altstadt von Chur. In der Altstadt von Chur machen wir Kaffeepause, direkt unter dem über uns thronenden Bischofssitz. Nach dem genüsslichen Kaffee geht's zum Busbahnhof Chur, wo uns der Postbus-Shuttle erwartet. Hinten drauf auf den Anhänger die Bikes, und wir im bequemen Bus fahren wieder hoch nach Flims.
Auch hier hat der Gepäcktransport wieder perfekt funktioniert. Das Gepäck wird entgegen genommen.
Nach einer erfrischenden Dusche im Hotel Arena Lodge, genehmigen wir uns noch das kühle Abschiedsbier.
Wir träumen den wunderbaren zwei Tagen nach, welche rasend schnell mit vielen bleibenden Erinnerungen vorbei gingen.

Danke - Graubünden ich kommen wieder!

cu RedOrbiter


Kurzinfo Flims - Nagens - Chur - Lenzerheide - Rothorn - Arosa - Hörnli - Ochsenalp
Distanz: 1.Tag: 63.4 km
2.Tag: 67.5 km
Höhenunterschied:

1.Tag: Höhenmeter
bergauf: 2843 hm
bergab: 2419
hm
2.Tag: Höhenmeter
bergauf: 2640 hm
bergab: 3085
hm

Zeit: Zwei Tage
Streckenverlauf:

1. Tag:
Flims - Nagens (mit Postbus) - Flims Waldhaus - Conn (Aussichtsplattform) - Crestasee (Mittagessen) - Mulin - Trin - Tamins - Domat Ems - Felsberg - Chur - Brambrüsch (Luftseilbahn) - Malixer Alp - Galtialp - Churwalden - Parpan

2. Tag:
Parpan - Valbella Lenzerheide - Parpaner Rothorn (Luftseilbahn) - Totälpli - Gredis Fürggli - Älplisee - Aroser Alp - Innerarosa - Hörnli (Gondelbahn) - Carmänna Hütte - Rot Tritt - Ochsenalp (Mittagessen) - Tschiertschen - Praden - Passugg - Sand - Chur Altstadt (Kaffeepause) - Chur Busbahnhof - Flims (Postauto)

Landkarte:

Landkarte: Nr. 5002 Chur Aros Davos (Zusammensetzung), Mst: 1:50'000
Landkarte: Nr. 247 Sardona, Mst: 1:50'000
Beide Landkarten vom Bundesamt für Landestopographie

Info
Anfahrt und Rückreise:
ÖV Anreise: Mit Bahn (SBB) bis Chur, dann mit Postauto (inkl. Biketransport) bis Flims
Rückreise: dito
Unsere Hotel Unterkünfte: Hotel in Flims:
Arena Lodge for Riders
Via Prau da Monis 2
CH-7017 Flims Dorf
Tel. +41 (0)81 911 24 00
lodge@arenaflims.ch
www.arenaflims.ch

Hotel in der Lenzerheide:
Hotel Alpina
CH-7076 Parpan
Tel. +41 (0)81 382 01 01
info@hotelalpinaparpan.ch
www.hotelalpinaparpan.ch
Links: Graubünden Bike Tourismus: http://www.graubuenden.ch/bike
Flims: http://www.flims.ch
Lenzerheide: http://www.lenzerheide.ch
Arosa: http://www.arosa.ch
Luftseilbahn Brambrüesch Chur: http://www.brambruesch.ch
Bike Attack Rennen Lenzerheide: http://www.bike-attack.ch
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